12.01.2007, 18:42
Servus zusammen,
Da das ganze Thema ja um mein Filmchen kreist, hier nur ein paar kurze Klarstellungen.
1. La Coupe ist keine wirkliche Variante, richtig. Der Name ist auch nur entstanden, weil ich irgendwas nettes für den Film suchte. Davon mal abgesehen, dass die Begehung für niemanden eine Bedeutung hat, außer für Tim persönlich. Und für ihn war es eine coole Erfahrung. Ob 'echter' Boulder oder nicht. Punkt.
2. Der Schwierigkeitsgrad: Tim hat sich echt schwer getan, was insofern etwas irritierend war, weil er in der zeit vorher eine Reihe 8a/+ Boulder geklettert hatte. Für mich persönlich war er auch leichter und nachdem ich La Soucoupe ein halbes Jahr später geklettert bin, stimmt es wohl, wenn der Boulder hier mit 7c gehandelt wird (wobei er deutlich schwieriger ist als dat Ding von links).
Ich finde es immer schade, wenn Leute in Foren wie diesen runtergemacht werden, obwohl sie niemand kennt. Tim hat meinen größten Respekt für seine vielen harten Begehungen, die nur nie an die öffentlichkeit kommen. Insofern, etwas Vorsicht mit schnellen Urteilen. Nur weil man jemand nicht aus Funk & Fernsehen kennt heißt das in unserem Sport noch nix.
Wenn Tim davon spricht, dass es am ende nur um die Schwierigkeit geht, heißt das übersetzt, dass es diese Limiterfahrung ist, die seine Motivation über die Zeit hoch hält. Wir wussten nämlich keinen Grad, da ohne Topo unterwegs. Insofern sind wir wie die Jungfrau zum Kinde an diesen Block gekommen... ;-)
Bouldern ist ein so kleinräumiger Sport und das eigentliche Spiel ist nur im Kopf. Tim hat von diesem Boulder wahrscheinlich mehr mitgenommen als von vielen anderen 'richtigen' Bouldern- und genau deshalb klettert er, klettere ich.
So long, Simon
P.S.: By the way, ist ein Boulder 'echter' wenn vorher jemand ein paar Punkte an die Griffe gemalt hat oder ist das nicht ein genauso selbstdefiniertes Spiel?
Da das ganze Thema ja um mein Filmchen kreist, hier nur ein paar kurze Klarstellungen.
1. La Coupe ist keine wirkliche Variante, richtig. Der Name ist auch nur entstanden, weil ich irgendwas nettes für den Film suchte. Davon mal abgesehen, dass die Begehung für niemanden eine Bedeutung hat, außer für Tim persönlich. Und für ihn war es eine coole Erfahrung. Ob 'echter' Boulder oder nicht. Punkt.
2. Der Schwierigkeitsgrad: Tim hat sich echt schwer getan, was insofern etwas irritierend war, weil er in der zeit vorher eine Reihe 8a/+ Boulder geklettert hatte. Für mich persönlich war er auch leichter und nachdem ich La Soucoupe ein halbes Jahr später geklettert bin, stimmt es wohl, wenn der Boulder hier mit 7c gehandelt wird (wobei er deutlich schwieriger ist als dat Ding von links).
Ich finde es immer schade, wenn Leute in Foren wie diesen runtergemacht werden, obwohl sie niemand kennt. Tim hat meinen größten Respekt für seine vielen harten Begehungen, die nur nie an die öffentlichkeit kommen. Insofern, etwas Vorsicht mit schnellen Urteilen. Nur weil man jemand nicht aus Funk & Fernsehen kennt heißt das in unserem Sport noch nix.
Wenn Tim davon spricht, dass es am ende nur um die Schwierigkeit geht, heißt das übersetzt, dass es diese Limiterfahrung ist, die seine Motivation über die Zeit hoch hält. Wir wussten nämlich keinen Grad, da ohne Topo unterwegs. Insofern sind wir wie die Jungfrau zum Kinde an diesen Block gekommen... ;-)
Bouldern ist ein so kleinräumiger Sport und das eigentliche Spiel ist nur im Kopf. Tim hat von diesem Boulder wahrscheinlich mehr mitgenommen als von vielen anderen 'richtigen' Bouldern- und genau deshalb klettert er, klettere ich.
So long, Simon
P.S.: By the way, ist ein Boulder 'echter' wenn vorher jemand ein paar Punkte an die Griffe gemalt hat oder ist das nicht ein genauso selbstdefiniertes Spiel?